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Vienna Time Travel – Mein Erfahrungsbericht als Wiener

Wien überrascht mich immer wieder. Etwas was ich an meiner Stadt wirklich liebe. Und das obwohl ich hier lebe und natürlich glaube, meine geliebte Stadt halbwegs gut zu kennen, hat mich Vienna Time Travel tatsächlich eines Besseren belehrt. Ohne Spass!

Hier erstmal ein Foto, bevor ich euch meinen Erfahrungsbericht aus der Sicht eines Wieners wiedergebe.

Mein Erfahrungsbericht zum Vienna Time Travel fällt jedenfalls ziemlich eindeutig aus. Die rund 50 Minuten waren kurzweilig, lustig und teilweise überraschend intensiv. Besonders das 5D-Kino gleich zu Beginn hat mich echt voll erwischt. Bewegliche Sitze, Wind und 3D-Effekte, plötzlich fühlt sich die Wiener Römerzeit erstaunlich nah an. Hut ab, das hat Spass gemacht.

Und dann dieser typisch Wiener Schmäh! So wie wir ihn kennen und lieben. Franz Joseph, Sisi und Maria Theresia als bewegliche Figuren hätten schnell kitschig werden können, funktionieren aber richtig gut. Auf jeden Fall lernt man nebenbei einiges, ohne mit Jahreszahlen erschlagen zu werden. Grad für die Kids ist das super.

Am Ende ist’s natürlich Entertainment. Aber erade deshalb mochte ich auch die düstere Pestgrube und den Luftschutzbunker. Geschichte wird dort plötzlich unangenehm greifbar. Mein persönliches Highlight kam trotzdem zum Schluss. Der fliegende Fiaker über Wien macht einfach Spaß! Bitte macht das auch.

Leider denken wir Wiener bei solchen Attraktionen oft zuerst an Touristen. Genau deshalb würde ich Vienna Time Travel auch meinen Wiener Mitbewohnern empfehlen bzw sehr ans Herz legen. Besonders bei Schlechtwetter ist das Vienna Time Travel im ersten Bezirk eine wirklich coole Sache.

Sama uns ehrlich. Manchmal liegt das spannendste Ausflugsziel wirklich direkt vor der eigenen Haustür. Hab ich recht oder hab ich recht?