Manchmal erwischt mich Instagram völlig unvorbereitet. Genau heute war genau so ein Moment, ich sitze mit meinem Red Bull am Küchentisch, scrolle halb müde durch meinen Feed und dann steht plötzlich Henry Cavill da, geschniegelt, ernst, mit Schwert. Highlander. Reboot. Ich war sofort wach. Da brauchte es den Energy Drink nicht mehr :D
Ich folge Cavill schon länger, eher still, eher beobachtend. Und dann dieser Post. Zwei Bilder, keine große Erklärung, aber genug, um mein Kopfkino komplett eskalieren zu lassen. Innerhalb von Minuten hatte der Beitrag über 1,7 Millionen Likes, das Netz war im Ausnahmezustand, was auch kein Wunder ist . Nach Witcher und Superman wirkt Highlander fast wie der logische nächste Schritt, auch wenn ich mir das vor ein paar Jahren nie so gedacht hätte.
Auf dem ersten Bild steht er in einem dunklen Ledermantel in einem Raum, der fast spirituell wirkt, irgendwas zwischen Tempel und Trainingshalle. Das zweite Foto, mein Favorit, zeigt ihn mit gezücktem Schwert in einer alten Kirche. Ruhig, konzentriert, fast schon bedrohlich. Kein Augenzwinkern, kein Spaß, sondern volle Ernsthaftigkeit. Genau das mag ich daran.
Ich hab danach wieder an den alten Film gedacht, an die 80er, an diese absurde Tiefgarage in New York, an unsterbliche Schotten und abgetrennte Köpfe. Kult eben. Dass es diesmal ein Reboot und kein Remake wird, beruhigt mich ein bissl. Mit Chad Stahelski als Regisseur und Leuten wie Russell Crowe und Dave Bautista im Cast ist die Latte aber hoch gelegt, vielleicht sogar zu hoch.
In den Kommentaren schreien die Fans vor Freude, zitieren brav „Es kann nur einen geben“. Auf Reddit wiederum liest man mehr Flehen als Jubel. Bitte versaut es nicht. Bitte nicht schon wieder. Ich ertappe mich dabei, wie ich genau zwischen diesen beiden Gefühlen hänge.
Am Ende bleibt für mich gerade eine vorsichtige Hoffnung. Noch ist alles offen, noch ist nichts entschieden. Und vielleicht ist genau dieses Warten, dieses unsichere Kribbeln, das Schönste an der ganzen Sache.